


Wettbewerb »Wer nicht wirbt, stirbt.«
Auch für Bestatter gilt: „Wer nicht wirbt, stirbt!“ Doch wie viel und welche Werbung verträgt die Bestattungsbranche?
Das Kuratorium für Deutsche Bestattungskultur e.V. suchte den besten Plakatentwurf, der für Bestattungsvorsorge wirbt. Ob im Schaufenster des Bestatters oder an der Bushaltestelle: Das Plakat soll überzeugen, schon zu Lebzeiten für die eigene Bestattung oder die seiner Verwandten vorzusorgen, denn nur circa 10% der Deutschen haben eine Bestattungsvorsorge abgeschlossen.
Nach reiflichen Überlegungen und einigen verworfenen Ideen, gestaltete das Büro Longjaloux im Rahmen dieses Wettbewerbs einen Entwurf mit drei Plakaten, die als Reihe, sowie auch eigenständig funktionieren sollten. Der Entwurf zielt mit der offenen Darstellung von Nutztieren in ihrer Lebensmittelverpackung auf einen provokanten Umgang zum Thema Bestattung ab. Jeder Einzelne kann selbst bestimmen, wie er beerdigt werden möchte und muss nicht zwangsläufig eine sang- und klanglose, im Zweifelsfall anonyme Bestattung über das Sozialamt in Kauf nehmen, wenn am Ende das Geld fehlt. Entwurf: Dirk Longjaloux, Verena Landgraf und Anthea Welzel

